"Freiheit die ICH meine!“
Genau genommen ist Freiheit eines der unbeliebtesten Themen auf
dieser Welt. Es ist leider eines von den Dingen, die Menschen wirklich ziemlich
abstoßend finden.
Glauben wir doch oft, dass uns die Freiheit etwas Wichtiges bedeutet. Doch in Wirklichkeit
ist es nur die Frage, wie groß das „Gefängnis“ ist in dem wir uns gerade
befinden. Meistens ist die Frage: „Kann ich mich in diesem Gefängnis so weit
bewegen, dass es nicht unbedingt weh tut?“ Solange wie das nämlich der Fall
ist, ziehen die Menschen immer die „Gefangenschaft“ vor.
Wir finden es offensichtlich großartig, uns immer wieder in den alten
Gedankenmustern zu bewegen, immer die gleichen Gefühle zu haben. Wir finden es
großartig, die gleichen Geschichten tausendmal erzählt zu bekommen oder selbst
zu erzählen. Wir müssen VERTRAUT sein, in erster Linie. Wir hören gern immer
die gleiche Musik, gehen immer die gleichen Strecken, machen immer die gleichen
Handgriffe im Job, im Hause, beim Sport.
Das Einzige was wir nicht gerne machen ist, in eine auffällige Routine zu
verfallen.
Doch, wenn wir einmal den Mut haben, in unser Leben hineinzuschauen,
werden wir erkennen, dass der größte Teil unseres Lebens nichts anderes als
Routine ist. Es ist ein Bereich in dem wir funktionieren, der uns vertraut ist.
Dabei ist es häufig nicht so, dass wir etwa diese Bereiche unbedingt lieben
oder wir sie besonders gern machen würden. Nein, oftmals denken wir nur, es
geht eben nicht anders.
Wem ist das schon einmal aufgefallen: „Wie viele von den Dingen,
die Du, liebe Leserin und lieber Leser, in Deinem Leben tust, tust Du
tatsächlich wirklich gerne? Wie viele von den Dingen, die Du in Deinem Leben
jedes Mal neu beginnst und wieder durchführst, glaubst Du tust Du, weil Du Dich bewusst entschieden hast“?
Nun, die meisten Dinge, die die Menschen tun, tun sie aus eigener
Sicht, zumindest die meisten Dinge. Im Grunde sind sie nichts anderes als
Programme. Sie laufen ab! Morgens aufstehen, zur Arbeit, das Haus pflegen, zur Schule gehen etc. –
es wird der morgendliche Knopf gedrückt, es wird das, sagen wir mal,
bedeutungsvolle grinsende Lächeln aufgesetzt – wenn es ein Lächeln ist. Manchmal setzt einer auch die böse Miene auf und bewegt sich - hm!
Du findest die Gedanken ziemlich provozierend? Sollen sie auch sein.
Wir rufen Dir zu "wache auf", wir möchten Dich aufrütteln, damit Du beginnst bewusster Dein Leben zu leben. Werde reif, die wirkliche Freiheit zu erfahren.
Gehe zukünftig bewusster mit "Freiheit" um. Las all die alten Dinge und Rituale los, beginne etwas ganz Neues. Habe den Mut und bewege Dich quasi auf dem "tobenden Ozean", ohne Hilfe und Unterstützung. Bewege Dich aus der eigenen Kraft, aus dem eigenen Willen heraus. Treffe Deine eigenen Entscheidungen und bahne Dir selbst den Weg in Deine Freiheit - ein anderer wird es nie für Dich tun.
Nun ja, unsere Freiheit ist eben so groß wie unser „Gefängnis“.
In diesem Sinne wünsche ich Dir einen feinen Weg in die eigene
Freiheit - und wenn Du für den Anfang etwas Unterstützungs brauchst, melde Dich (hier klicken) - wir stehen Dir gern zur Seite.
Alles Liebe Anne